Bürgerliste Weiterdenken – WDMR

Die eigentlich in Artikel 8 Grundgesetz garantierte Versammlungsfreiheit wurde in letzter Zeit immer weiter eingeschränkt bis hin zu Versammlungsverboten. Die aus unserer Sicht verfassungswidrigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden auch zum großen Teil von den Städten und Gemeinden mitgetragen und mitverantwortet und den Bürgerinnen und Bürgern aufgezwungen. Presse und Politik versuchen häufig, unseren Protest zu ignorieren oder mit Diffamierungen den Diskurs zu verweigern. Wir aber wollen Rechtsstaat, Demokratie und die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung nicht einfach kampflos aufgeben. Daher haben wir uns entschlossen, zu den Kommunalwahlen anzutreten, um unsere Positionen auch auf dieser Ebene zu artikulieren.

Am 18.12.2020 haben wir uns daher im Bürgerhaus Marbach getroffen, und Wahlvorschläge zur Oberbürgermeisterwahl, zur Stadtverordnetenversammlung und zum Kreistag aufgestellt.

Unterstützerunterschriften

Damit wir überhaupt zur Wahl zugelassen werden, brauchten wir Unterstützerunterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern Marburgs, bzw. für den Kreistag aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Zahl der notwendigen Unterschriften haben wir für alle drei Wahlen erreicht! Ein riesiges Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!!!

So viele Unterstützerunterschriften haben wir eingereicht:

  • Für die Oberbürgermeisterwahl: 80 (nötig waren 59)
  • Für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung: 82 (nötig waren 59)
  • Für die Wahl zum Kreistag: 168 (nötig waren 81)

Wahlausschuss: 15.01.2020

Am 15.01.2020 sind die Sitzungen der Wahlausschüsse, die die Wahlvorschläge noch zulassen müssen. Aus Sicht der Sachbearbeiter sind unsere Wahlvorschläge für alle drei Wahlen gemäß der gesetzlichen Vorgaben zulassungsfähig!

Kandidatinnen und Kandidaten

Wahl des Oberbürgermeisters

Als Bewerber für die Wahl des Oberbürgermeisters haben wir nominiert:
Dr. Frank Michler (Softwareentwickler)

Wahl zur Stadtverordnetenversammlung

Für die Stadtverordnetenversammlung haben wir folgende Bewerberliste aufgestellt:

  1. Hermann Ploppa (Journalist)
  2. Dr. Frank Michler (Softwareentwickler)
  3. Johannes Linn (Forst-Sachverständiger)
  4. Jan Kissik (Selbständiger)
  5. Dr. Larisa Schumeiko (Übersetzerin)
  6. Steffi Seide (Ergotherapeutin)
  7. Carolin Engels-Asaad (Lehrerin)
  8. Björn Zimmermann (Antiquar)
  9. Michael Thiel (Arzt)
  10. Markus Freund (Betriebswirt)
  11. Gabriel Schnizler (Student)
  12. Violetta Winterberg (Alltagsbegleiterin)
  13. Sandra Bender (Künstlerin)

Wahl zum Kreistag

Für die Wahl zum Kreistag haben wir folgende Bewerberliste aufgestellt:

  1. Thorsten Kubach (Diplompädagoge)
  2. Annette Wassermann (Bewegungs- und Tanzpädagogin)
  3. Violetta Winterberg (Alltagsbegleiterin)
  4. Jan Kissik (Selbständiger)
  5. Carolin Engels-Asaad (Lehrerin)
  6. Michael Kempe (Selbständiger)
  7. Björn Zimmermann (Antiquar)
  8. Hermann Ploppa (Journalist)
  9. Johannes Linn (Forst-Sachverständiger)
  10. Steffi Seide (Ergotherapeutin)
  11. Michael Fleischberger (Diplompädagoge)
  12. Daniela Sailer (Sprachheilpädagogin)
  13. Dr. Frank Michler (Softwareentwickler)
  14. Michael Thiel (Arzt)
  15. Markus Freund (Betriebswirt)
  16. Gabriel Schnitzler (Student)
  17. Rüdiger Schapner (Angestellter)
  18. Rüdiger Draheim (Maschinenbauingeneur)
  19. Frauke Dietz-Gerold (Rentnerin)
  20. Sandra Bender (Künstlerin)
  21. Dr. Larisa Schumeiko (Übersetzerin)

Forderungen

Auch auf kommunaler Ebene werden derzeit von den Verantwortlichen die Einschränkungen von Demokratie und Freiheit lokal durchgesetzt. Das wollen wir ändern. Daher fordern wir unter anderem:

  • Wir fordern eine freie Impfentscheidung! Es darf keinen direkten oder indirekten Impfzwang geben! Es muss verboten sein, den Zutritt zu kulturellen, gastronomischen oder anderen öffentlichen Einrichtungen oder Ereignissen, Schulbesuch, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz an einen Impfnachweis oder Immunitätsnachweis zu koppeln.
  • Wir fordern die sofortige Wiederöffnung von Sportstätten, Gastronomie, Bürgerhäusern sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen
  • Wir fordern einen öffentlichen Bürgerdialog zu allen Fragen des „Great Reset“.
    Notwendige gesellschaftliche Erneuerungen nach der offenbar politisch versuchten Zerschlagung unserer sozialen und wirtschaftlichen Lebensgrundlagen müssen maßgeblich von den Bürgerinnen und Bürgern mitgestaltet werden – nicht von den Großkonzernen und Lobbyverbänden.
  • Wir wenden uns gegen Zensur. Die großen Konzern-Plattformen (YouTube, Facebook, Twitter) betreiben gerade eine digitale Bücherverbrennung ungeahnten Ausmaßes – selbst YouTube-Kanäle von Medizinern wie Prof. Sucharit Bhakdi wurden gelöscht. Auch auf kommunaler Ebene kann man dagegen ein Zeichen setzen – z.B. durch Info-Veranstaltung und durch die Förderung dezentraler und zensurresistenter Publikationsplattformen.
  • Es darf keine Ausweitung des Überwachungs-Staates geben. Wir lehnen digitale, blockchainbasierte Immunitätspässe sowie Videoüberwachung mit Gesichtserkennung ab. Offline-Kommunikation von Gruppen muss wieder ungestört möglich werden.
  • Wir setzen uns für die uneingeschränkte Erhaltung des Bargeldes als universelles Zahlungsmittel ein, speziell auch für den Gebrauch in öffentlichen Einrichtungen
  • Wir setzen uns gegen politische Einflußnahme auf fachliche Entscheidungen von Gesundheitsämtern ebenso zur Wehr wie gegen Repressalien gegenüber Ärzten, Schulleitern oder Verantwortlichen anderer öffentlicher Einrichtungen.
  • Wir fordern eine großzügige Öffnung der Senioren- und Pflegeheime sowie anderer Wohneinrichtungen für ältere Menschen unter gleichzeitiger Optimierung personeller sowie technischer und materieller Ausstattung z.B. mit Schleusen und durch Verfügbarmachung kostenloser Schnelltests auf Influenza A/B und SARS-CoV-2 für Besucher während der jeweiligen Infektions-Saison.
  • Wir setzen uns mit allen gegebenen Möglichkeiten für die sofortige Freilassung von Julian Assange ein, dessen Einkerkerung nicht nur den Grundsätzen von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten Hohn spricht, sondern auch ein Symbol für zunehmende Zensur und Meinungsunterdrückung ist. Daher sollte die Universitätsstadt Marburg ein öffentliches internationales Symposium zu diesem Thema organisieren.