Unterstützung für verfolgte Ärzte

Spendenaufruf:

Unterstützung der Rechtskosten für verfolgte Ärzte

Seit einem Jahr ist alles anders. Früher ging man zum Arzt, wenn man krank war. Heute darf man die Arztpraxis gar nicht mehr betreten, wenn man Krankheitssymptome hat. Früher galt man als „gesund“, wenn man keine klinischen Symptome hatte. Heute muss man “freigetestet” werden, um seine Gesundheit nachzuweisen. Das Kranksein wurde auf einen einzigen Begriff komprimiert: “Corona”. Entgegen den Hinweisen der WHO genügt ein Labortest für die folgenreiche Diagnose. Ärzte sind wohl überflüssig geworden …

Früher galt die ärztliche Schweigepflicht, das Patientengeheimnis wurde gesetzlich geschützt. Heute müssen Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Atembarrieren tragen können, im Zug, beim Bäcker, im Supermarkt und an der Tankstelle ärztliche Dokumente vorlegen, aus denen Informationen ersichtlich sind, die früher noch der ärztlichen Schweigepflicht unterlagen [1,2].

Früher war es die Aufgabe von Ärzten, Diagnosen zu stellen und eine medizinische Meinung zu vertreten. Heute werden Ärzte mit abweichender Meinung z.B. zum Verhältnis von Risiken und Nutzen von Masken oder neuartigen gentechnischen Impfstoffen mit Strafverfolgung bedroht und damit eingeschüchtert und „auf Linie gebracht“ – auch als abschreckendes Beispiel für andere, die ihre abweichende Einschätzung bisher für sich behalten haben.

Bundesweite konzertierte Aktion gegen Ärzte?

Es hat derzeit den Anschein, als würde in einer konzertierten Aktion mit Hausdurchsuchungen, Strafverfahren und der Androhung des Entzugs der Approbation bundesweit gegen Ärzte vorgegangen, die Menschen bescheinigt haben, dass das Tragen von Atembarrieren ihnen gesundheitlich schadet. Insbesondere betroffen sind Ärzte, die auch öffentlich eine abweichende medizinische Einschätzung zu verschiedenen Aspekten der Corona-Krise artikuliert haben.

Die Offenburger Ärztin Perin Dinekli hatte mehreren Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen Atteste zur Befreiung vom Maskenzwang ausgestellt und auch öffentlich darüber gesprochen. Im September 2020 gab es eine Razzia in ihren Praxisräumen [3]. Im Oktober 2020 gab es eine Durchsuchung bei Dr. Bodo Schiffmann [4]. Eine zweite folgte am 10.02.2020. Am 13.01.2021 traf es Rolf Kron [5], am 20.01.2021 Dr. C. Javid-Kistel [6]. Am 16.02.2021 wurden die Praxisräume von Dr. Walter Weber und Dr. Marc Fiddike in Hamburg durchsucht [7]. Bei diesem staatlichen Vorgehen gegen Ärzte werden Patienten-Akten, Handys und Computer mitgenommen. Der Vorwurf ist immer der gleiche: Ausstellen von angeblich falschen Gesundheitszeugnissen. Unabhängig davon, ob sich diese Vorwürfe bestätigen oder nicht und wie die jeweiligen Verfahren ausgehen, werden die betroffenen Ärzte damit eingeschüchtert, ihr Praxisbetrieb de facto lahmgelegt und wirtschaftlich geschädigt.

Auch in Marburg

Auch in der Universitätsstadt Marburg wird gegen Abweichler in den Reihen der Ärzteschaft vorgegangen. Schulleiter maßen sich an, einzelne Ärzte, welche nicht die “richtige” medizinische Meinung vertreten, als unglaubwürdig zu deklarieren und deren Atteste nicht anzuerkennen. Und nun wurden auch in Marburg von der Polizei ärztliche Räumlichkeiten durchsucht und Patientenakten mitgenommen. Die betroffene Ärztin (den Namen nennen wir hier zum Schutz nicht) ist nun auch mit rechtlichen Auseinandersetzungen mit Staatsanwaltschaft und Ärztekammer konfrontiert.

Wir sind froh, dass es auch in unserer kleinen Universitätsstadt Marburg noch Ärzte gibt, denen die Gesundheit der Menschen am Herzen liegt, und die sich weigern, die alte Normalität und die bis vor Kurzem noch geltenden medizinischen Standards widerstandslos zu vergessen. Der Kampf gegen die Rechtswillkür bringt für sie nicht nur eine enorme psychische Belastung, sondern auch erhebliche Kosten mit sich. Wer solche Ärzte finanziell in diesem Kampf unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto spenden:

IBAN: DE58 2004 1133 0758 1150 05
Kontoinhaber: Dr. Henrich Rutenberg
Kennwort: RECHTSKOSTEN

Lasst uns diesen mutigen Menschen zeigen, dass ihr Engagement nicht “für die Katz” ist und nicht ungesehen und ungeschätzt bleibt!

Quellen

[1] „Von der Schweigepflicht sind alle Umstände und Informationen erfasst, die der Arzt anlässlich oder gelegentlich der Behandlung erfährt, außer sie sind offenbar. Also besteht zunächst schon Schweigepflicht darüber, ob jemand überhaupt Patient war.“
https://www.aekno.de/wissenswertes/dokumentenarchiv/recht/datenschutz-in-krankenhaus-und-praxis-oder-wer-darf-wem-was-sagen#b

[2] Pressekonferenz – Bündnis von Ärzten, Anwälten und Psychotherapeuten
https://www.youtube.com/watch?v=u68bTWYY2UI&t=3120s

[3] Interview mit Perin Dinekli
https://www.youtube.com/watch?v=A2nN6FxfwUQ

[4] Hausdurchsuchung bei Dr. Bodo Schiffmann
https://www.youtube.com/watch?v=4QpsVplMie8

[5] Hausdurchsuchung bei Rolf Kron am 13.01.2021
https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2021011401.html

[6] Hausdurchsuchung bei Dr. C.Javid-Kistel am 20.01.2021
https://www.youtube.com/watch?v=riUjKnh31H0

[7] Polizeirazzia gegen zwei Hamburger Mediziner von „Ärzte für Aufklärung“
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/absolute-willkuer-polizeirazzia-gegen-zwei-hamburger-mediziner-von-aerzte-fuer-aufklaerung-a3449563.html

Alle Spenden, die unter dem Kennwort RECHTSKOSTEN eingehen, werden zunächst zur Unterstützung für Anwalts- und Gerichtskosten für den Fall einer Marburger Ärztin verwendet. Falls mehr Spendengelder eingehen, als für diesen Fall benötigt werden, so werden diese zur Unterstützung für Rechtskosten von anderen Menschen aus unserem Landkreis eingesetzt, die sich mutig in ihrem Beruf oder in zivilgesellschaftlichem Engagement für die Erhaltung der Grundrechte einsetzen und dabei staatliche Repression zu erleiden haben.

Aus rechtlichen Gründen können wir leider keine Spendenquittung ausstellen.