Wodarg vs. Mansmann

Mut zum Dialog: Wodarg vs. Mannsmann am 3.12.

Update: Die Diskussion wurde abgesagt 🙁

Corona: Mut zum Dialog!

Diskussion zwischen Prof. Dr. Ulrich Mansmann und Dr. Wolfgang Wodarg

Am 3.12.2020 findet eine Live auf YouTube übertragene Diskussion zwischen Prof. Dr. Ulrich Mansmann und Dr. Wolfgang Wodarg statt. Moderiert wird die Diskussion von der Radio-Moderatorin und Grimme-Preisträgerin Sabrina Gander.

Hier der Ankündigungstext auf YouTube:

[Live am 3. Dez. um 18 Uhr] Corona hat die Welt weiterhin fest im Griff. Täglich werden neue Rekordzahlen von positiven Testergebnissen vermeldet, das Gesundheitssystem droht an seine Grenzen zu geraten und weltweit wurden mittlerweile über 1.3 Millionen Todesopfer gemeldet, die in Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind. Keine Frage hat die Welt so sehr beschäftigt wie die tatsächliche Gefährlichkeit, die von dem Virus ausgeht. Hierbei unterscheiden sich die Meinungen verschiedener Epidemiologen und Virologen.

Die Gefahr welche von einem Virus ausgeht, hängt nicht nur von der Mortalität, Ansteckungsrate und Inkubationszeit ab. Das Vorhandensein und die Qualität einer Impfung beziehungsweise einer Grundimmunität in der Bevölkerung und etliche anderen Faktoren müssen mit beachtet werden, um die tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung einschätzen zu können. Nach wie vor herrscht diesbezüglich Uneinigkeit unter Fachleuten. Im Zentrum steht hierbei die Frage, inwiefern staatliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen können und welche Eingriffe angemessen und notwendig sind.

Der ehemalige SPD-Politiker und Lungenfacharzt, Dr. Wolfgang Wodarg, äußert seit Beginn der Pandemie im März erhebliche Zweifel an der medial-politisch kommunizierten Gefährlichkeit des Virus und stellt damit die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus grundlegend in Frage. Dafür erntete er heftige Kritik aus weiten Teilen der Wissenschaft, Medien und Politik. Auch der Epidemiologe und Direktor des Instituts für Biometrie und Epidemiologie (IBE) an der LMU München, Dr. Ulrich Mansmann, widerspricht in seinen Einschätzungen zu Corona in vielen Punkten jenen von Dr. Wodarg. Dr. Mansmann hält die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung in weiten Teilen für angemessen und fordert Augenmaß und medizinische Evidenz bei der Beurteilung des Virus.

Im Gespräch werden die beiden Experten über die Gefährlichkeit des Virus, den neuen RNA Impfstoff, die PCR Tests und viele weitere Aspekte der Erkrankung debattieren. Moderiert wird die Diskussion von der Radio-Moderatorin und Grimme-Preisträgerin Sabrina Gander. Es wird ein 90-minütiges Gespräch über einen YouTube Livestream mit anschließender Diskussion stattfinden. Die Fragen können während der Diskussion im Chat gestellt werden. Sie werden dann in der abschließenden Disskussionsrunde von Sabrina Gander vorgetragen.

Die studentische Initiative Theatron Logou der UW/H freut sich auf einen spannenden Austausch und wünscht sich einen offenen, fairen Dialog zweier konträrer Positionen.

Aktuelle news zur Veranstaltung finden Sie hier: https://www.facebook.com/TheatronLogou

https://www.youtube.com/watch?v=kSCYcz9CRJc

4 Kommentare

  1. Ich bin sehr froh das sich jemand entscheidet mit als nur über Dr. Wodarg zu sprechen.
    Ich kann mir meine Meinung nur bilden wenn ich alle Seiten anhöre.
    Jemand der mir sagt -niemals hinterfragen- oder -informieren Sie sich nur über die offiziellen Quellen- macht mich neugierig. Wenn er mein Besten möchte würde er mich doch auffordern zu hinterfragen damit er mein Vertrauen gewinnt.

  2. Sehr geehrtes Weiterdenken-Team,
    ich finde es sehr bedauerlich, dass dieses Gespräch zwischen zwei profilierten Protagonisten nicht zustande kommen darf. Ich selbst bemühe mich weniger quer als vielmehr plausibel zu denken. Ob mir das häufig gelingt, sei dahingestellt. Das Gespräch unter zwei Experten mit konträren Meinungen hätten zu meiner Meinungsbildung sicher hervorragend beitragen können. Dabei wäre es mir nicht primär darum gegangen eine Position für falsch und die andere für richtig zu halten. Vielmehr hätten vermutlich beide im Detail meine Zustimmung gefunden.
    Ohne die Hintergründe zu kennen, ist es die Polarisierung in der Diskussion, die den Austausch verhinderte, das eigentlich Tragische. Sie wollten vermutlich neben der Sachinformation die rhetorische Abrüstung beider Lager befördern. Dies ist Ihnen in diesem Fall zwar nicht gelungen, Sie sollten aber bitte weiter am Ball bleiben. Es ist wichtig, um der weitern Spaltung der Gesellschaft entgegenzutreten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Jürgen Witt

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