Arzneimittelbrief zu genetischen Impfstoffen

Arzneimittelbrief: Nebenwirkungen der genetischen Impfungen

Der Arzneimittelbrief vom November 2020 (ABM 2020, 54, 84) klärt über die Risiken und Nebenwirkungen der neuartigen genetischen Impfstoffe auf und ihrer Zulassung in verkürzten Eilverfahren auf (als pdf zum Ausdrucken hier).

Allein die klinischen Testphasen für die Entwicklung eines neuen Impfstoffes dauern normalerweise mehrere Jahre (4-7 nach Wiedermann, Kistner, Tucek 2017, 2 – 10 nach Heaton 2020),

Bei den jetzt zugelassenen mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer) handelt es sich um eine Technologie, die bisher noch nie für Impfungen an Menschen zugelassen worden ist. Und diese Notfall-Zulassung erfolgte schneller als je zuvor:

Im Durchschnitt dauert das Testverfahren eines Impfstoffs (Phasen I-III) 8-10 Jahre bevor er zugelassen wird. Ziel des langen Verfahrens ist die Evaluierung der Sicherheit des Impfstoffs. Das Vertrauen in die Sicherheit von Impfstoffen ist von sehr großer Bedeutung, einerseits, weil damit Gesunde geimpft werden und andererseits, weil in vielen Industrienationen eine irrationale Skepsis gegenüber Impfungen besteht. Der bisher weltweit am schnellsten zugelassene Impfstoff, der nach der Zulassung nicht vom Markt genommen werden musste, beanspruchte 4 Jahre. Es handelte sich um einen Impfstoff gegen Mumps.

Der Arzneimittelbrief (AMB 2020, 54, 84)

Diese u.a. von Bill Gates propagierte Verkürzung der Entwicklungszeit („compressing the timeline“) hat Risiken, zu denen im Arzneimittelbrief der renomierte Genetiker und Virologe William Haseltine zitiert wird:

„Die Teleskopierung von Testabfolgen und Genehmigungen setzt uns alle einem unnötigen Risiko im Zusammenhang mit der Impfung aus. (…) Schon eine ernste Nebenwirkung pro 1.000 Impfungen bedeutet bei 100 Mio. Menschen für 100.000 einen Schaden, obwohl sie zuvor gesund waren“

Genetiker und Virologe William Haseltine, zitiert im Arzneimittelbrief (AMB 2020, 54, 84)

Die Autoren verweisen auch darauf, dass nukleinsäurebasierte Infstoffkandidaten bisher „nie über die präklinische Testung hinausgekommen“ seien. Eine der Gefahren ist, dass die durch die Impfung gebildeten Antikörper bei einer Infektion mit dem Coronavirus die Erkrankung verschlimmern könnten, wie dies z.B. in Tierversuchen bei Katzen und Frettchen schon beobachtet wurde.

Die Autoren fordern einen breiten wissenschaftlichen und geselschaftlichen Diskurs über die Probleme der beschleunigten Zulassung von neuartigen Impfstoffen. Sowohl Menschen, die sich impfen lassen wollen als auch Ärztinnen und Ärzte, die diese Impfungen durchführen sollen, müssen über Wirksamkeit und Risiken der genetischen Impfstoffe umfassend aufgeklärt werden.

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