Solidarität mit Saibou und Wester

Solidarität mit Joshiko Saibou und Alexandra Wester

Meinungsfreiheit gilt auch für Sportler!

Der Basketball-Nationalspieler Joshiko Saibou wurde am Dienstag (04.08.2020) von seinem Verein „Telekom Baskets Bonn“ fristlos gekündigt, weil er an einer Demo gegen unverhältnismäßige Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus teilgenommen hatte. Er war dort mit seiner Freundin, der Weitspringerin Alexandra Wester. Auch sie steht nun massiv in der Schusslinie des Qualitäts-Journalismus.

Aus diesem Anlass hatten sich am Donnerstag Abend (06.08.2020) spontan einige Marburgerinnen und Marburger auf dem Marktplatz versammelt, um ihre Solidarität mit den Sportlern zu bekunden:

„Meinungsfreiheit gilt auch für Sportler! Wenn Menschen mit abweichender Meinung die fristlose Kündigung droht – wenn die Teilnahme an einer Demonstration das berufliche Aus bedeuten kann – dann halten viele Menschen lieber den Mund, statt ihre ökonomischen Existenzgrundlage zu riskieren. Das untergräbt unsere Demokratie, denn diese lebt von Diskurs und Meinungsvielfalt. Daher solidarisieren wir uns mit Joshiko Saibou und Alexandra Wester“, sagte Dr. Frank Michler.

Spontane Kundgebung auf dem Marburger Marktplatz am 06.08.2020 zur Solidarität mit Joshiko Saibou und Alexandra Wester

Diffamierung und Unsinn vom WDR

Bedenklich findet Michler, wie mit dem Propagandabegriff „Verschwörungsmythen“ versucht wird, Regierungskritiker zu diffamieren. In diesem Fall trieb Lukas Thiele beim WDR den Unsinn auf die Spitze, indem er Kritik an Freiheitseinschränkungen als mit diesem Label belege:

Schon vorher war das Paar mit der Verbreitung von Verschwörungmythen rund um das Corona-Virus aufgefallen. So beklagte Wester unter anderem via Instagram, dass sie durch die Corona-Maßnahmen ihrer Freiheit beraubt werde. Außerdem sprach sie von einem Impfzwang für die Bevölkerung und von Ärzten und Anwälten, die Menschenrechte verteidigen und dafür in Gefängnispsychiatrien eingesperrt würden.

Lukas Thiele (Autor beim WDR, EU-geförderter Doktorand an der Uni-Potsdam)

Als zweites „Beispiel“ für „Verschwörungsmythen“ führte Thiele die Kritik an einem möglichen Impfzwang an. Auch wenn die Pläne von Jens Spahn zu einem digitalen Immunitätsausweis vorerst gestoppt sind, ist das Thema noch lange nicht vom Tisch. Wenn Freiheitsrechte nur mit Immunitätsausweis wieder gewährt werden, so bringt dies einen de facto Impfzwang mit sich. Das ist also kein Mythos, sondern Kritik an einem real existierenden politischen Vorhaben.

Auch der Verweis darauf, dass der schweizer Arzt Dr. Thomas Binder und die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner in die Psychatrie eingewiesen wurden, ist weder Verschwörungstheorie noch Mythos.

In der Überschrift beklagt Lukas Thiele, dass Westers Verein – der ASV Köln – „machtlos“ sei, gegen die „Verschwörungsgläubige Alexandra Wester“ härter vorzugehen. „Indem er suggeriert, Sportvereine sollten bei Demonstrationsteilnahmen und Meinungsäußerungen ihrer Mitglieder tätig werden und dies unterbinden, befördert er die zunehmende Gleichschaltung des öffentlichen Diskurses, macht Stimmung gegen Andersdenkende und torpediert einen Grundpfeiler unserer Demokratie.“ kritisiert Michler.

Diese Angriffe auf Sportler getreu dem Motto „bestrafe einen – erziehe viele“ gefährden das hohe Gut der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die gerade jetzt extrem wichtig ist, wo die Politik bisher undenkbare Freiheitseinschränkungen beschließt, und gerade größte Wirtschaftskriese seit 1945 beginnt.

Wir zeigen uns daher solidarisch mit Joshiko Saibou und Alexandra Wester!

Pressemitteilung dazu unter:
https://weiterdenken-marburg.de/wp-content/uploads/2020/08/pm_2020-08-07_solidaritaet_saibou_wester.pdf

4 Kommentare

  1. Ein Kommentator oder eine Kommentatorin, der/die als „Spitzname“ (email: b.o.@……) angesprochen werden möchte, hatte einen langen Text als Kommentar hier gepostet. Hallo „Spitzname“. Ich habe „Deinen“ „Kommentar“ in den Spam-Ordner verschoben, da es erstens nicht Dein Text ist, sondern ein Plagiat, und zweitens schon an vielen Stellen im Netz gepostet wurde. Wer es lesen möchte, findet es z.B. unter folgenden archivierten Links:
    https://archive.is/9U9b3
    https://archive.is/zwH8j
    https://archive.is/lmEQA
    https://archive.is/O0n1Z
    https://archive.is/cfFlB

  2. Vielen Dank Frank, für deine Entlarvung! So etwas kann nur jemand schreiben (Originaltext) der nicht in Berlin dabei war und seine Meinung/ Einstellung, na woher wohl, aus den Mainstreammedien bezieht! Engstirnig und nicht fähig über den Tellerrand zu schauen, will er Demokratie erklären. Zum anderen zeigt der „Kopierer“ des Textes in größter Deutlichkeit, dass er wahrscheinlich zu eigenem Denken bzw. Meinungsbildung nicht in der Lage ist. Sehr Traurig!!
    PS: Wo bleibt eigentlich mein Bericht von Berlin?

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