Siegessäule

Kafka in Berlin – Ein Reisebericht

Wir sind David gegen Goliath – auch das sollte uns klar sein. Der Gegner verfügt über so ziemlich alles an Informationen, Köpfen, Infrastruktur was benötigt wird, und wendet gezielt die Game-Theorie an. Nur in seiner Überheblichkeit kann er am Ende geschlagen werden. Ich sehe noch keine kritische Masse, dafür sind es noch zuwenige die sich trauen in die Öffentlichkeit zu gehen. Es waren zehntausende Mutige – aber keine Millionen. Aber ich sehe Entschlossenheit und immer mehr Menschen die nicht mehr viel zu verlieren haben. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber die Hoffnung ist auch ein süßes Gift. Zuviel Hoffnung und Erwartung schafft grosse Enttäuschung. Realitätssinn und Nüchternheit sind gefragt. Wir sollten uns warm anziehen und unsere Stärke innen suchen. Wir werden sie alle brauchen. Und einen langen Atem sowieso.

Interview für’s Sat 1 Frühstücksfernsehen

Kurz bevor der rechtswidrig aufgelöste Demonstrationszug durch einen weiteren Gerichtsbeschluss doch noch weiterlaufen konnte, ergab sich ein Interview mit einem Produktionsteam des Sat 1 Frühstücksfernsehens. Das Team um Redakteur Sebastian Fenske hatte sich an der Ecke „Unter den Linden“ / Friedrichstraße positioniert und mit ausgeschalteter Kamera gewartet. In der Friedrichstraße standen Gegendemonstranten hinter einer Polizeiabsperrung.

Von den etwa 18 Minuten wurde wohl etwa eine Minute gesendet. Zum Glück haben wir das Interview selbst mitgefilmt. Hier ist das gesamte Gespräch. Danke an Dieter für’s Filmen!

Aus einer weiteren Perspektive hat Stephan gefilmt. Stephan hat sich zwischendurch mit in das Interview eingeklinkt und einige gute Erläuterungen zum Prävalenz-Wert gegeben, sowie die Angst hinter der Maske angsprochen.

R. F. Kennedy Jr in Berlin

Ein wunderbarer Tag

Fahrrad, Kennedy und ein Schild – Eindrücke von der Berlin-Demo am 29.08.2020

Von Rainer Happel, Gladenbach

Ich durfte am Samstag eine sehr schöne friedliche Demonstration erleben. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und habe um zehn Uhr eine gar nicht so kleine Gruppe von Christen vor dem Bundeskanzleramt angetroffen, welche dort beteten und sangen.

Dann bin ich Richtung Siegessäule gefahren und von dort entlang der Straße des 17. Juni. Es war so schön, lauter friedlichen und freundlichen Menschen zu begegnen. Ein Schild, welches ich mir vor die Brust gehängt hatte fand große Bewunderung und viele wollten (und durften natürlich) mich mit diesem fotografieren …

Zur Demo in Berlin

Wir – Weiterdenken-Marburg – sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgen, die die Grundrechts-Einschränkungen im Kontext der Coronavirus-Epidemie für unverhältnismäßig halten und daher seit Ende April 2020 für die Wiederherstellung aller Grundrechte protestieren. Wir beziehen uns positiv auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, welches wir für eine taugliche Grundlage für ein demokratisches Miteinander halten – wenn es denn eingehalten würde.
Maskenpflicht für Gesunde, Zwangs-Quarantäne aufgrund von Kontakten zu positiv SARS-CoV-2 Getesteten (die noch nicht mal krank sein müssen), Einschränkungen der Versammlungsfreiheit – solche und viele weitere Maßnahmen sind nicht mehr zu rechtfertigen, da ein Kollaps des Gesundheitssystems durch SARS-CoV-2 nicht wissenschaftlich plausibel zu erwarten ist!
Wir fordern daher:
Der Bundestag soll unverzüglich feststellen, dass eine „Epidemische Lage Nationaler Tragweite“ derzeit nicht gegeben ist.
Alle mit der „Epidemische Lage Nationaler Tragweite“ begründeten Grundrechtseinschränkungen sollen sofort zurückgenommen werden.

21.000 im Live-Stream bei Eckert

Wir sind friedlich

Im Live-Stream von Samuel Eckert wurde soeben berichtet, dass Berlins Innensenator Geisel sich in einer Bedrohungslage sieht, und daher heute eine Veranstaltung abgesagt hat. Eckert betont, dass die „Querdenken“-Protestbewegung eine absolut friedliche Bewegung ist, und jegliche Gewalt sowie Aufrufe zu Gewalt ablehnt. Dies ist auch bei Weiterdenken-Marburg eine absolute Selbstverständlichkeit. Wir möchten unseren Protest mit der aktuellen Regierungspolitik zum Ausdruck bringen – in Frieden und Liebe.

Im Live-Stream waren über 21.000 Zuschauer.

Maskenherstellung in Indien

Demaskierung macht Mut

Ein Ereignis beeindruckte mich zutiefst. Während des Aufmarsches, bei ausgelassener und friedvoller Stimmung, beobachtete ich Berliner Passanten am Straßenrand, während sie das Geschehen interessiert verfolgten. Sie trugen fast ausnahmslos Masken und einige filmten das „Spektakel“. Ich wunderte mich, dass sie auf offener Straße eine Mund-Nasenbedeckung trugen. Da es immer wieder zu kurzen Stopps kam und wir Demonstranten stehen bleiben mussten, nutzten wir die Zeit zum Tanz und zur Kontaktaufnahme mit den Schaulustigen. Ich winkte den Menschen zu und lud sie ein mitzukommen. Als der Aufmarsch sich wieder in Bewegung setzte, schweifte mein Blick nochmals durch die Menge der Passanten und ich stellte fest, dass einige ihren Mundschutz abgenommen hatten. Alleine dafür hat es sich gelohnt, an dieser Demonstration teilzunehmen.

Ballweg Herzmeditation

Hohe Energie, ohne Aggression – Berlin war gigantisch

Mein Eindruck von der Demo: Es war gigantisch. Eine so konstant hohe Energie, ohne Aggression, habe ich noch auf keiner Versammlung erlebt. Ich habe nach Stunden auf den Beinen, bei 30 Grad im Schatten, keinerlei Anstrengung gespürt.

Als wir, meine Frau und ich, gefühlt um ca. 15:30 Uhr nach 4,5 h an der Straße des 17. Juni angekommen sind, war diese abgeriegelt. Die Polizei sagte uns, der Aufzug sei bereits nach 2 km verboten worden, und die Kundgebung werde aufgelöst. Es ging nur noch darum, ob der Veranstalter dies selbst tue oder die Polizei. Wir kamen dann über einen Schleichweg durch den Tiergarten doch noch ans Ziel, just zu der Zeit, als Michael Ballweg seine Rede hielt. Das war ein erhebender und erlösender Moment, als wir durch die Bäume seine Stimme hörten, denn wir wussten im Grunde gar nicht genau, wo wir sind, wollten aber unbedingt auf den 17. Juni. Deshalb waren wir ja gekommen.

Selbst denken statt tagesschau

Eindrücke aus Berlin

Drei Tage nach dieser unglaublichen Demo bin ich mit Allen immer noch in Berlin…
Es ist eine Freude entstanden, die all die Bedrückung und all die Sorgen der letzten Monate erleichtert und auch weggewischt hat. Es macht sich eine Kraft frei – die kommende Zeit, wie immer sie auch sein mag, auf den Rücken zu nehmen!

Noch nie habe ich in den letzten Jahrzehnten solch eine selbstverständliche Solidarität untereinander erlebt!
Es kamen 1,3 Millionen [1] Menschen zusammen, liefen bei sehr großer Hitze 17 km durch die deutsche Hauptstadt; bekundeten in einer Überfülle von Proklamationen ihre Haltung, ihre Auflehnung zu den infamen, verlogenen „Corona Interventionen“ zu den rücksichtslosen existenzbedrohenden Maßnahmen. Bekundeten, daß die Menschenwürde jeden Tag mit Füßen getreten wird.
Bekundeten die perfide Manipulation der Herrschenden, der Regierung, mit der die Bürger, mit der das Volk global weiterhin manipuliert wird und werden soll!