Maske erhöhrt CO2 in Atemluft

Erhöhte CO2-Werte beim Atmen mit Maske

Eine neue klinische Studie zeigt (wenig überraschend), dass beim Einatmen durch eine Maske wesentlich mehr CO2 eingeatmet wird als ohne Maske. Der normale CO2-Gehalt der Außenluft beträgt 0,04 Prozent. CO2-Konzentrationswerte von über 0,2 Prozent gelten als inakzeptabel. Bei 45 Kindern wurde mit einem Sensor der der CO2-Gehalt der Einatemluft gemessen. Die Werte reichten von 0,6 Prozent bis 2,5 Prozent. D.h. selbst bei dem Kind mit dem niedrigsten gemessenen CO2-Wert überstieg dieser den Grenzwert von 0,2 Prozent um de Faktor 3.

Die Ergebnisse korrelierten mit dem Alter: je jünger die Kinder waren, desto höher die gemessenen CO2-Konzentrationen in der Einatemluft. Das lässt sich erklären mit dem Totraum-Volumen welches relativ zum Atemvolumen bei kleineren Kindern größer ausfällt. Darauf hatte schon vor Monaten der Kinderarzt Eugen Janzen hingewiesen.

Entscheider sollten wissenschaftliche Evidenz berücksichtigen

This leads in turn to impairments attributable to hypercapnia. A recent review concluded that there was ample evidence for adverse effects of wearing such masks. We suggest that decision-makers weigh the hard evidence produced by these experimental measurements accordingly, which suggest that children should not be forced to wear face masks.

https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.2659

In ihrem Fazit verweisen die Autoren auf eine andere kürzlich erschienene Meta-Studie zu negativen Wirkungen des Maskentragens. Viele dieser CO2-Werte zurückführen.

Dr. Ronald Weikl erläutert die Studie hier: https://vimeo.com/568913092

Der Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) fordert daher:

Zusammen mit den Erkenntnissen aus drei weiteren großen wissenschaftlichen Arbeiten (2, 3,4), die ebenfalls belegen, dass von Menschen ohne Krankheitssymptome so gut wie keine Ansteckungsgefahr ausgeht, sollte dies nun die „rote Karte“ bzw. das endgültige Aus für die Maskenpflicht bedeuten!

https://www.mwgfd.de/maskenstudie-bei-kindern/

Update: Studie vom Journal zurückgezogen

Nachdem u.a. die Tagesschau mit einem Fake-News-Artikel von Wulf Rohwedder mit falschen Tatsachen-Behauptungen gegen die Studie gewettert hatte, hat das Journal nun die Studie zurückgezogen. In einer Stellungnahme kritisieren die Autoren das Zurückziehen der Studie. Sie gehen weiterhin davon aus, dass ihre Messungen richtig sind. Wulf Rohwedder hält derweil an seiner falschen Behauptung fest, die Studie hätte kein Peer-Review durchlaufen.

Update 2: Fake-News vom „faktenfinder“

Auf tagesschau.de verbreitet der „faktenfinder“ Wulf Rohwedder geziehlte Desinformation. Z.B. behauptet er, „Research Letters“ bei JAMA Pediatrics würden kein Peer-Review durchlaufen. Daher habe ich eine Programmbeschwerde eingereicht. Mehr dazu hier.

3 Kommentare

  1. Das ist falsch.

    Tatsächlich handelt es sich bei der Veröffentlichung nicht um eine dem Peer-Review-Verfahren unterworfene Studie, sondern lediglich um einen sogenannten „Research Letter“, der keiner wissenschaftlichen oder methodischen Überprüfung nach den Peer-Review-Regeln unterliegt.

    Hauptautor Walach steht aktuell wegen einer weiteren von ihm mit verantworteten Studie in der Kritik, die beweisen soll, dass die Schäden der Impfungen gegen Covid-19 deren Nutzen überwiegen. Mehrere Wissenschaftler hielten daraufhin in einer „Expression of Concern“ (Ausdruck der Besorgnis) den Autoren methodische Fehler und die Missinterpretation von Daten vor.

    Als Walach und seine Kollegen nicht in der Lage waren, die Kritik zur Zufriedenheit zu entkräften, wurde die Studie wegen „mehrerer Fehler, die die Interpretation der Ergebnisse grundlegend beeinflussen“, von dem veröffentlichenden Journal zurückgezogen. Mindestens zwei Mitglieder der Redaktion, die die Impfstudie zunächst angenommen hatten, traten jedoch aus Protest gegen die ursprüngliche Veröffentlichung zurück.

    Die Autoren gaben daraufhin zu, „schwache Daten“ verwendet zu haben, bleiben aber trotzdem bei ihren Schlussfolgerungen und führten die Zurückziehung des Texts darauf zurück, dass offenbar Druck auf die Redakteure ausgeübt worden sei. Inzwischen erklärte die Universität Poznan, sich aufgrund des „Mangels an wissenschaftlicher Sorgfalt und angemessener Methodik“ von der Veröffentlichung zu distanzieren und die Zusammenarbeit mit Walach beendet zu haben.

    1. Hallo Daniela. Danke für Deinen Kommentar. Ich habe ein paar Nachfragen bzw. Anmerkungen dazu:

      1.) Du schreibst: „Das ist falsch.“ – was genau ist denn Deiner Meinung nach falsch und warum? Dass es diese Studie gibt, die den CO2-Gehalt der Einatemluft gemessen hat? Hältst Du die erhobenen Daten für falsch? D.h. behauptest Du, dass der CO2-Gehalt in der Einatemluft unter der Maske niedriger ist als die dort ermittelten 0.6 bis 2.5 Prozent?

      2.) Bezüglich Peer-Review: bist Du sicher, dass „Research Letters“ kein Peer-Review durchlaufen? Wo steht das?

      Auf der Seite des Journals hier ist folgendes zu lesen:
      https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/pages/instructions-for-authors#SecEditorialandPeerReview

      All submitted manuscripts are reviewed initially by one of the editors. Manuscripts are evaluated according to the following criteria: material is original and timely, writing is clear, study methods are appropriate, data are valid, conclusions are reasonable and supported by the data, information is important, and topic has general interest to readers of this journal. From these basic criteria, the editors assess a paper’s eligibility for publication. Manuscripts with insufficient priority for publication are rejected promptly. Other manuscripts are sent to expert consultants for peer review.

      Wenn Du die Stelle findest, wo steht, dass „Research Letters“ nicht wie die anderen Manuskripte dem Peer-Review unterzogen werden, dann schreib‘ das bitte noch mal hier rein.

      3.) Die Kritik an der Studie über Schäden der Impfung sagt erst mal nichts aus über die hier vorgestellte Studie zum CO2-Gehalt der Einatemluft.

    2. Liebe Daniela,
      tatsächlich handelt es sich bei Deinem Kommentar nicht um eine eigene geistige Leistung, sondern um ein Plagiat. Zitieren ist ok, aber dann bitte mit Nennung der Quelle.
      Hier der Artikel von Wulf Rohwedder, archiviert am 09.07.2021: https://archive.is/KIk7l#selection-1895.9-1899.101

      Der Rohwedder dokumentiert seine eigenen methodischen Fehler und sein manipulatives Vorgehen im eigenen Text. Rohwedders Behauptung, dass Research Letters bei JAMA Pediatrics keinem peer-review unterliegen, ist nach den Angaben in seinem eigenen Text unbelegt:

      Eine Anfrage des ARD-faktenfinder an die Redaktion des Journals, nach welchen Kriterien der Text zur Veröffentlichung auswählt und überprüft wurde, ist bisher nicht beantwortet worden.

      Schon interessant, wie viel Propaganda-Aufwand hier betrieben wird, um das für jeden Offensichtliche und Spürbare zu bestreiten: dass man unter der Maske schlechter atmen kann.

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