Impfzidenz

Pandemie der Ungeimpften Ossis? Impfzidenz-Propaganda!

Aufgrund der niedrigen Impfquoten sind für den Osten hohe Inzidenzen vorhergesagt worden. Derzeit zeigen die RKI-Zahlen das Gegenteil: Die Inzidenz ist da niedriger, wo auch die Impfquote niedriger ist: im Osten! Dennoch wird mit dem Gerede einer „Pandemie der Ungeimpften“ eine Impf-Apartheit legitimiert.

Seit Wochen rühren Politiker und Medien die Werbetrommel für die Diskriminierung von Ungeimpften. Mit der „3G“-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) wollen sie Ungeimpfte einem Dauertest-Regime aussetzen, wenn diese noch am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen. Ausgrenzung oder Test – damit soll ihnen das Leben so zur Hölle gemacht werden, dass sie ihre persönliche Entscheidung gegen die neuartigen Gen-basierten Injektionen revidieren. Die nächste Eskalationsstufe des Corona-Regimes ist die Vollendung der Impf-Apartheid – im Orwellschen Corona-Neusprech mit der Abkürzung „2G“ bezeichnet. Die Landesregierungen werden die dazu nötigen Landesverordnungen durch die jüngsten Änderungen am Infektionsschutzgesetz als legitimiert ansehen.

Nürnberger Kodex

Da die abschließenden Ergebnisse der Zulassungsstudien erst 2023 bei den Behörden eingereicht werden, ist jede bis dahin durchgeführte Impfung de facto wie eine Teilnahme an einem medizinischen Experiment. Eine solche Teilnahme an medizinischen Experimenten muss freiwillig sein! Dies ist eine Lehre aus dem Menschenversuchen im Nationalsozialismus und wurde im Nürnberger Ärzteprozess als „Nürnberger Kodex“ formuliert:

Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können.

Diese letzte Bedingung macht es notwendig, dass der Versuchsperson vor der Einholung ihrer Zustimmung das Wesen, die Länge und der Zweck des Versuches klargemacht werden; sowie die Methode und die Mittel, welche angewendet werden sollen, alle Unannehmlichkeiten und Gefahren, welche mit Fug zu erwarten sind, und die Folgen für ihre Gesundheit oder ihre Person, welche sich aus der Teilnahme ergeben mögen. Die Pflicht und Verantwortlichkeit, den Wert der Zustimmung festzustellen, obliegt jedem, der den Versuch anordnet, leitet oder ihn durchführt. Dies ist eine persönliche Pflicht und Verantwortlichkeit, welche nicht straflos an andere weitergegeben werden kann.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V.,
https://dg-pflegewissenschaft.de/wp-content/uploads/2017/05/NuernbergKodex.pdf

Pandemie der Ungeimpften

Als Rechtfertigung für die Diskriminierung sondern die anscheinend gleichgeschalteten Verantwortlichen vieler Länder identische Sprechblasen ab: sie sprechen mit fast gleichlautendem Wortlaut von einer „Pandemie der Ungeimpften“.

„Inzidenz“ und Impfquote

Ab nächste Woche wird auch in Hessen der schon vorher wissenschaftlich unbrauchbare „Inzidenz“-Wert getrennt nach „geimpft“ und „ungeimpft“ ausgewiesen. Da Geimpfte nur noch selten getestet werden, ungeimpfte jedoch zum Dauertest genötigt werden, ist klar welche Schieflage das daraus resultierende Zahlen-Machwerk haben wird. Erwartbar wird damit die Diskriminierung von Ungeimpften öffentlich legitimiert werden.

Der Impf-unwillige Osten

In den letzten Wochen wurde häufig die niedrige Impfquote im Osten bemängelt. Gebührenfinanzierte Qualitätsjournalisten führen dies auf Partei-Affinitäten zurück und prognostizierten vor einem Monat eine „Neue Coronawelle in Ostdeutschland im Herbst“. Vielleicht kommt sie ja noch, die Ost-Corona-Welle. Bisher spricht aber selbst der Zahlensalat des RKI eine andere Sprache: Die Bundesländer mit den niedrigen Impf-Quoten haben auch eine niedrige Inzidenz. Im Westen hingegen ist die Impfzidenz deutlich höher.

Imfquote vs. Inzidenz

Übertragung durch Geimpfte

Mittlerweile gibt es zahlreiche Beispiele, die eine Übertragung durch „vollständig Geimpfte“ belegen.

  • Israel: Die aktuellen „Inzidenzen“ laut WHO-Dashboard sind sogar höher als die Höchststände in 2020.
  • USA/Massachusetts (CDC-Studie): Bei einem „Ausbruch“ im Juli 2021 waren 74% der „Fälle“ „vollständig geimpft“.
  • Island: Höhere „Inzidenzen“ als 2020 – trotz hoher Impfrate von über 80 Prozent
  • Deutschland/Münster: 44 „Neuinfektionen“ nach 2G-Party.
  • Vietnam: Viruslast bei geimpften Gesundheitspersonal 251 mal höher als bei Ungeimpften

Die Behauptung, dass diese epidemiologisch nicht relevant seien, ist damit klar widerlegt. Einer rechtliche Unterscheidung von Geimpften und Ungeimpften fehlt daher die wissenschaftliche Grundlage. Falls wir noch in einem Rechtsstaat leben, dann sollte sich dies in den Gerichtsurteilen zu Klagen gegen 2G und 3G-Verordnungen wiederspiegeln.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.