Reminder: Das PEI und die Impftoten

Das Video über die Übersterblichkeits-Analyse von Prof. Christof Kuhbandner (telegram, YouTube) ist schon über ein halbes Jahr alt, die darin enthaltenen Informationen aber so heiß wie damals! Und das Schlimmste: Diejenigen Institutionen, deren ureigenste Aufgabe es ist, solche Alarmsignale ernstzunehmen und den Dingen so schnell wie möglich auf den Grund zu gehen, nehmen das mit dem Grund allzu wörtlich: Sie stecken den Kopf in den Sand, tauchen ab – sie verpissen sich aus ihrer Verantwortung …

https://www.youtube.com/watch?v=XkfMeexenBo


Die Rede ist v. a. vom PEI – eigentlich die oberste Behörde zur Überwachung von Impfstoffen. Das sind die Leute, auf die noch immer Millionen von Menschen bauen: PAUL EHRLICH – schon der Name allein flößt doch Vertrauen ein! Die kümmern sich schon… da kann doch gar nichts passieren!

Worum geht es in dem Video?

Zentraler Punkt ist eine Entdeckung britischer Statistiker, die offizielle englische Daten über den zeitlichen Verlauf der sog. SARS-CoV-2-„Impfungen“ und die Übersterblichkeit, geordnet nach Altersgruppen sowie nach „Geimpften“ und „Ungeimpften“, analysiert haben.
Außer der eigentlich kaum noch überraschenden Erkenntnis, daß sich bei den „Geimpften“ keine größeren Veränderungen im Kurvenverlauf ergaben, fiel ihnen im Jahresverlauf 2021 bei den „Ungeimpften“ ein erstaunlicher „Buckel“ in der Übersterblichkeits-Kurve auf. Dieser „Buckel“ zeigte sich je nach Altersgruppe zu einem etwas anderen Zeitpunkt. Diese vorübergehenden Anstiege der Übersterblichkeit auf das 3- bis 4-fache fielen zeitlich ziemlich genau mit den Erstimpfungen in der jeweiligen Gruppe zusammen, beginnend mit den über 80-jährigen. Aber: WAS sollte das bedeuten?? Was für ein völlig absurder Effekt hätte so etwas bewirken können? Denn warum sollten sich die Impfaktionen auf das Sterberisiko der „Ungeimpften“ auswirken?!
Die Wissenschaftler staunten nicht schlecht, als sie herausfanden, daß Personen nur dann als „geimpft“ bezeichnet wurden, wenn ihre Impfung mehr als 14 Tage zurücklag. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die frisch „Geimpften“ schlicht der Gruppe der „Ungeimpften“ zugeschlagen. Als wahrscheinlichste Ursache für das seltsame Phänomen ist also die systematische Fehlzuweisung der Todesfälle von der Kategorie der „Geimpften“ zur Kategorie der „Ungeimpften“ anzusehen.
Der Trick mit der falschen oder zumindest zweideutigen Benennung ist weit verbreitet, wird auch hierzulande fast regelhaft angewendet und seit Langem schon von Gegnern der aktuellen Corona-Politik heftig kritisiert.
Im Mittelpunkt des Videos stehen Untersuchungen von Prof. Dr. Kuhbandner vom Institut für Psychologie an der Universität Regensburg, der naturgemäß mit statistischen Analysen bestens vertraut ist. Er hat also diese englische Arbeit aufgegriffen und bei den bundesdeutschen Daten nachgesehen, wie es sich hier verhält. Und er hat dabei frappierende Parallelen gefunden.
Mit solchen Ergebnissen konnte er sich als verantwortungsbewusster Wissenschaftler keineswegs einfach so zurücklehnen: Er wandte sich im Dezember 2021 umgehend an das PEI, aber auch an das RKI und die STIKO. Letztere antworteten ihm lediglich, daß sie keinerlei Kapazitäten hätten, um sich mit so etwas zu befassen. Das PEI fand es nicht einmal angemessen, überhaupt zu antworten!

Internationale und aktuelle Daten deuten in dieselbe Richtung

Inhaltlich in eine ganz ähnliche Richtung deutet eine Graphik, die kürzlich offizielle Daten von über 65-jährigen aus Österreich zeigte; diesmal nicht einmal getrennt nach „geimpft“ und „ungeimpft“. Als Vergleich diente hier die Sterbestatistik der entsprechenden Monate des Vorjahres 2021.

Hier noch die Originalkurve aus Our World in Data über verabreichte Impfdosen, oben geglättet gezeigt:

Vor ca. drei Wochen (Stand 20.08.2022) wurden von Destatis die mit Spannung erwarteten kompletten Sterbedaten für Deutschland, getrennt nach Altersjahren, veröffentlicht. In der folgenden Darstellung sehen wir die Zahlen für die Jahre 2017 bis 2021; das Jahr der „Corona-Impfungen“ findet sich in der rechten Spalte. Für die meisten Jahrgänge zeigt es relativ dunkle Felder, also auffällig hohe Sterberaten. Das ist ein weiteres deutliches Warnsignal!

In den Niederlanden wird in offiziellen Statistiken ebenfalls so verfahren, daß Todesfälle innerhalb von 14 Tagen nach einer Impfung – egal, ob es die erste, die zweite oder eine weiter ist – nicht den „vollständig“ Geimpften, sondern den Ungeimpften zugerechnet werden. Hier daher ein paar Schaubilder von dort, die ebenfalls als unbedingtes Warnsignal verstanden werden sollten. Sie stammen allesamt aus amtlichen Quellen und sind Teil eines Vortrags von Dr. Theo Schetters über entsprechende Zahlen aus den Niederlanden und aus Ontario (Kanada). Es muß nebenbei auch hier wieder betont werden, daß die in vielen Graphiken vorkommenden Coronatoten Menschen sind, die „an“ (Corona) oder „mit“ (einem positiven Test in den Wochen vor ihrem Tod) verstorben sind. Dabei äußert Schetters sich äußerst zurückhaltend und betont, daß man aus diesen Analysen aufgrund des leider herrschenden Mangels an differenzierten Angaben auch dort keine eindeutigen Rückschlüsse auf Kausalität ziehen könne, allerdings solcherlei „red flaggs“ keinesfalls ignorieren dürfe.

Minute 30:00 aus Vortrag von Dr. Theo Schetters

Wie es inzwischen im Vereinigten Königreich aussieht, kann man ausschnittsweise auch der folgenden Graphik entnehmen: Diesmal wurden die offiziellen Covid-Toten („an und mit“) herausgenommen. Wir sehen die Sterberaten der 70- bis unter 80-jährigen nach genauem Impfstatus gruppiert für die einzelnen Monate, die bislang statistisch aufgearbeitet sind:

Im Durchschnitt beträgt demnach die relative Non-Covid-Übersterblichkeit bei „Geimpften“ das mehr als 7,6-fache von der der „Ungeimpften“! Das betrifft hier übrigens eine der als besonders schützenswert herausgestellten Gruppen von Menschen!
Entsprechende Daten finden wir haufenweise, aber für das PEI ist das offensichtlich überhaupt kein Grund, diesem fürchterlichen Verdacht nachzugehen…
„Der mediale Arm der Pharmaindustrie will nun den ‚Klimawandel‘ als Schuldigen ausgemacht haben, ohne zu begründen, warum dieser gerade jetzt schlagartig einsetzt.
Tatsächlich ist es an der Zeit, ohne Tabus die wahren Ursachen zu ergründen …“ kommentiert Factsheet Austria. „Doch obwohl nun schon seit 2,5 Jahren im Namen der Gesundheit die Grundrechte mit den Füßen getreten werden, wecken mysteriöse Spitzen von Übersterblichkeit keine Neugier bei Mainstream, Politik und üblichen Experten.
Würden die Todesfälle überwiegend „Ungeimpfte“ betreffen, hätte es die Öffentlichkeit gewiss schon längst erfahren – freilich garniert mit reichlich Spott.“

2 Kommentare

  1. Es scheint mir schon alleine ein Skandal, dass in Deutschland bei den Todesbescheinigungen nicht automatisch der „Impfstatus“ angegeben werden muss. Das wäre für die Gesundheitsämter doch wohl ein Leichtes, so etwas zu organisieren, und eine Verpflichtung wäre es angesichts der noch laufenden Risikobewertung von nicht regulär zugelassenen, aber in riesiger Breite eingesetzten Präparaten allemal. Dann hätte man auch hierzulande wesentlich verbesserte Voraussetzungen zur statistischen Analyse, aber das ist vermutlich gar nicht gewollt.

  2. Hier zum Thema Politisch Erwünschte Ignoranz („PEI“) eine perfekte Zusammenfassung von Susan Bonath (vom 02.09.22), die ich Euch nicht vorenthalten möchte:
    „Übrigens:
    Der vom PEI veröffentlichte letzte Datenstand zu gemeldeten Impfschäden ist der 31. März 2022. Das ist jetzt fast ein halbes Jahr her.

    Ich wiederhole: 31. MÄRZ 2022

    Das PEI als für die Sicherheit von Arzneimitteln verantwortliche öffentliche Behörde, unterstellt dem BMG unter Psychominister Lauterbach, kommt bezüglich der Carolaspritzmittel seiner grundlegenden Aufgabe nicht nach. Es verweigert die Arbeit.

    Es verweigert die Arbeit in jeder Hinsicht:

    Es veröffentlicht nicht zeitnah die Meldefälle als Mindestanforderung.

    Es lässt keinen einzigen Meldefall selbst untersuchen, sondern „verlässt“ sich nach eigenen Aussagen auf „örtliche Behörden“

    Die bis März veröffentlichten Berichte sind vor allem seitenlanges Geschwurbel, das kein Ottonormalmensch versteht, in welchem wichtige Daten entweder abstrahiert und versteckt oder aber gar nicht genannt wurden.

    Das PEI nutzt unwissenschaftliche „Statistikmethoden“ für seine „Schlüsse“: Es vergleicht unvollständige Meldefälle zu bestimmten Nebenwirkungen, die es nicht mal prüft, mit früheren Analysen zum Aufkommen der jeweiligen Erkrankung in der Gesamtbevölkerung, teils sogar mangels Vorhandensein aus anderen Ländern. So kann man natürlich kein „Risikosignal“ erkennen.

    Das PEI hat nie, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Daten der Krankenkassen angefordert. Nachdem die KBV diese auf großen Druck veröffentlicht hat – 2,5 Mio Arztbehandlungen wegen Hüpfnebenwirkungen im Jahr 2021 – weigert es sich, diese zu untersuchen, was ein Leichtes wäre. Stattdessen behauptet es fortwährend, es können ja auch alles leichte Fälle gewesen sein. Genau das will es aber gar nicht herausfinden.

    Auf Presseanfragen reagiert PEI-Sprecherin Susanne Stöcker abweisend bis pampig, anstatt auf Fragen einzugehen.

    Das PEI hat nach einem Jahr und acht Monaten nicht eine akzeptable Studie geliefert oder auch nur in Auftrag gegeben, welche geeignet wäre, die tatsächliche Zahl der Impfschäden herauszufinden, geschweige denn, zu langfristig andauernden, schleichenden Gesundheitsschäden durch die Hüpfung zu forschen.

    Kurzum: Das PEI schaufelt den ganzen Dreck mit immer neuem Dreck zu, indem es die Arbeit verweigert, lügt, unwissenschaftliche Murksmethoden anwendet, Daten geheimhält, Zahlen verschleiert, nichts untersucht, Nachfragende abwatscht – mit Billigung der Regierung.“

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