Antwort auf Stellungnahme der Marburger Parteien zu Spaziergängen

von „Weiterdenken-Marburg“ und „Studenten stehen auf – Marburg“

Am 04.02.2022 haben einige Marburger Parteien eine „Gemeinsame Stellungnahme zu den Corona-Spaziergängen in der Stadt Marburg“ veröffentlicht. Wir – verschiedene Marburger Gruppen von Menschen, die die Coronapolitik kritisieren und sich an Spaziergängen beteiligen – möchten hier auf die verengte Sicht und die einseitige Kritik der Parteien antworten sowie mit einigen Falschdarstellungen aufräumen.

Friedlicher Protest gegen überzogene Maßnahmen
Die Menschen versammeln sich nicht nur in Marburg, sondern bundesweit zu Spaziergängen, gerade weil sie die Maßnahmen für überzogen halten. Hierzu gehört insbesondere die Maskenpflicht, deren Nutzen insbesondere an der frischen Luft bereits vielfach widerlegt ist (siehe dazu die gutachterliche Stellungnahme von Dr. Scheuch in AG Garmisch-Partenkirchen, Urteil vom 05.08.2021, Az. 2 Cs 12 Js 47757/20). Ansteckende Krankheitserreger, die sich über die Luft verbreiten, existieren zahlreich. Vor der Coronapandemie kam jedoch niemand auf die Idee, deshalb eine Maskenpflicht zu fordern, insbesondere nicht unter freiem Himmel. Die Sinnhaftigkeit einer Vorschrift in Frage zu stellen, ist nicht demokratiefeindlich, sondern essentieller Bestandteil gelebter Demokratie.

Öffentlicher Gewaltaufruf bei „Antifa“-Gegendemo

Am 14.02.2022 veranstaltete ein Zusammenschluss verschiedener Marburger Gruppen am Elisabeth-Blochmann-Platz eine Gegendemonstration. Ihr Protest richtete sich gegen den „Montagsspaziergang“, bei dem wieder mehrere hundert Menschen für eine freie Impfentscheidung und ein Ende der Coronamaßnahmen auf die Straße gingen.

Die Organisatoren der Gegendemonstration peitschten gleich zu Beginn ihre Versammlungsteilnehmer mit einem Musikstück ein, das zu körperlicher Gewalt gegen die „Spaziergänger“ aufruft. Im Text hieß es: „ich bin Pazifist, doch ich will Querdenker klatschen“. Als Einheitsbezeichnung für Ungeimpfte, Impfpflichtgegner, Maßnahmenkritiker und Boosterverweigerer verwendet der Song das Label „Querdenker“, abgeleitet von der in Stuttgart gegründeten Gruppe „Querdenken 711“. Diese werden in dem Song und in der Gegenprotest-Szene pauschal mit Nazis gleichgesetzt und als derart bösartig dargestellt, dass selbst Pazifisten gewalttätig werden. Nach dem Gewaltaufruf wurde die von den Grünen initiierte „Gemeinsame Stellungnahme zu den Corona-Spaziergängen“ verlesen [3], in welcher es u.a. heißt: „Wir verurteilen Hass, Hetze und Gewalt“.

NEIN zu Instrumentalisierungsversuchen durch Extremisten!

Auch diesen Montag waren wieder hunderte Menschen (nach Poizeiangaben: 400) in Marburg auf der Straße, um für eine freie Impfentscheidung und ein Ende der immer abstruser gewordenen Cornamaßnahmen zu kämpfen. Gleichzeitig haben etwa hundert zumeist Jugendliche am Blochmann-Platz und anderen Stellen den Demonstranten hasserfüllt Parolen entgegengebrüllt wie: „Maske auf!“ „Wir impfen Euch alle“ oder „Ihr seid Nazis“. Für die meisten „Spaziergänger“ ist dieser Hass unbegreiflich, der von den Gegendemonstranten ausging.

Wir weisen jegliche Versuche zurück, die Proteste für „nationalrevolutionäre“, extremistische oder demokratiefeindliche Ziele zu instrumentalisieren.

Montagsspaziergang: „Wir tragen ein Licht in die Dunkelheit“

Kontrastprogramm beim Montagsspaziergang: friedliche, singende Spaziergänger vs. aggressiv brüllende „Anti“Fa

Etwa 550 Menschen trafen sich am 17.01.2022 beim Montagsspaziergang in Marburg. Mit Kerzen und Liedern gingen sie friedlich durch die Marburger Innenstadt. An der Unistraße blockierte eine Gruppe „Anti“-Faschisten die Straße und brüllte: „Wir impfen Euch alle!“. Genau diese extremistische Impf-Agenda der Regierung ist es, was die Menschen in ganz Deutschland zu Tausenden auf die Straße treibt.
Die Spaziergänger lassen sich jedoch nicht provozieren. Sie singen und gehen friedlich an der „Blockade“ vorbei.

Turin, 23.10.2021

23.10.2021: Massenproteste gegen Corona-Politik

Massiver indirekter Impfzwang treibt in zahlreichen Städten Italiens die Menschen erneut auf die Straße, so auch wieder am vergangenen Samstag (23.10.21). Ihr Protest gilt vor allem dem obligatorisch eingeführten digitalen Gesundheitspass, ohne den – bei Strafe des kompletten Lohnentzugs – niemand mehr an seinen Arbeitsplatz gelassen wird. – Aber: „Menschen wie wir geben niemals auf!“

Schweiz: Massenproteste gegen den Gesundheitspass

Auch am 16.10.2021 fanden in der Schweiz in zahlreichen Städten wieder massive Proteste statt. Die Schweizer wollen diesen „pass sanitaire“ – den „Gesundheitspass“ – nicht. Denn wenn der Zugang zum öffentlichen Leben an diese digitalen Zertifikate gekoppelt wird, so entsteht dadurch de facto ein Impfzwang. Durch die elektronische Erfassung dieser Daten können noch umfassendere Personen-Profile erstellt werden, welche dem Missbrauch durch einen immer totalitärer werdenden Überwachungsstaat Tür und Tor öffnen.

ZertiDIKTAT nein

Schweizer stehen auf

Die Schweizer sind eigentlich nicht für Großdemonstrationen bekannt. Aber die Einführung eines indirekten Impfzwanges mit Hilfe von Impf-Zertifikaten treibt in den letzten Wochen Tausende Schweizer auf die Straße.

Am 16.09.2021 protestierten die Menschen in Basel mit Plakaten und Bannern mit Aufschriften wie „Nein ZertiDIKTAT“ oder „Der Bundesrat hat mehr Leid verursacht als verhindert“. Liberté skandierten sie – sie wollen ihre Freiheit zurück, und zwar ohne dass diese an eine Impfung gekoppelt wird. Im November können die Schweizer über die Einführung der Impf-Zertifikate abstimmen.

Proteste in Paris am 04./05. September 2021

„Gesundheitspass“ = Impfpflicht – Massenproteste in Frankreich

Wochen gehen in Frankreich Hunderttausende gegen Impf-Apartheid und den „Gesundheitspass“ auf die Straßen. Auch dieses Wochenende. „Liberté !“ – sie kämpfen für ihre Freiheit. Diese wird ihnen genommen dem „Passport sanitaire“. Mit diesem wird eine de facto eine Impfpflicht eingeführt – für Gen-basierte Injektionen, welche noch nicht ausreichend getestet sind, um schwerwiegende Langzeitschäden auszuschließen.