Queer gegen Maske in Dresden

Weiterdenken-Marburg grüßt die Freund:innen von Queerdenken-Dresden (YouTube Video vom CSD am 05.09.2020 in Dresden), die bei einem Fest für Liebe und Freiheit zeitgleich zu unserer Kundgebung mit Dr. Walter Weber auf der Straße waren um dem Corona-Wahn die Stirn zu bieten. Mutig provozieren sie die Staatsgewalt, indem sie die unsinnigen Auflagen zum Maskentragen und Abstandhalten in einem Akt des zivilen Ungehorsams ignorieren.

Sie haben Recht! Die Test-Positiv-Zahlen sind seit Wochen unter ein Prozent. Aufgrund der Saisonalität der Coronaviren besteht jetzt im Spätsommer keine ernsthafte Gefahr, unser Gesundheitssystem durch ein hohes Aufkommen von Erkältungskrankheiten an seine Kapazitätsgrenzen zu bringen. Unsere schwulen und lesbischen Freund:innen in Dresden haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Orwellschen Begriffsverdrehungen nicht dauerhaft verfangen. Die verdrehten Slogans der „Neuen Normalität“ überzeugen nicht mehr: „Distanz ist die neue Nähe“. „Sozial ist, was Abstand schafft“, „Gesicht verstecken ist Solidarität“.

Dr. Weber am 5.9. in Marburg

Dr. Weber sprach vor 200 Menschen in Marburg

Als Gastredner sprach der Hamburger Arzt Dr. med. Walter Weber. Er ist Mitbegründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“. In seiner Rede ging er auf die Pläne der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC ein, mit Hilfe medial erzeugter Angst die Impfbereitschaft für Influenza zu steigern. Dr. Weber erwähnte auch, dass – für die breite Öffentlichkeit unbemerkt – vor kurzem die Möglichkeit geschaffen wurde, dass jetzt nicht nur Ärzte, sondern auch Apotheker impfen dürfen. Weiter kritisierte Dr. Weber die Maskenpflicht als eine „staatliche Nötigung zur eigenen Gesundheitsschädigung“. Besonders scharf griff Dr. Weber die Pläne an, neuartige Impfstoffe in extrem verkürzten Zulassungsverfahren zu genehmigen, und diese dann massenhaft gesunden Menschen zu verabreichen.

Interview für’s Sat 1 Frühstücksfernsehen

Kurz bevor der rechtswidrig aufgelöste Demonstrationszug durch einen weiteren Gerichtsbeschluss doch noch weiterlaufen konnte, ergab sich ein Interview mit einem Produktionsteam des Sat 1 Frühstücksfernsehens. Das Team um Redakteur Sebastian Fenske hatte sich an der Ecke „Unter den Linden“ / Friedrichstraße positioniert und mit ausgeschalteter Kamera gewartet. In der Friedrichstraße standen Gegendemonstranten hinter einer Polizeiabsperrung.

Von den etwa 18 Minuten wurde wohl etwa eine Minute gesendet. Zum Glück haben wir das Interview selbst mitgefilmt. Hier ist das gesamte Gespräch. Danke an Dieter für’s Filmen!

Aus einer weiteren Perspektive hat Stephan gefilmt. Stephan hat sich zwischendurch mit in das Interview eingeklinkt und einige gute Erläuterungen zum Prävalenz-Wert gegeben, sowie die Angst hinter der Maske angsprochen.

R. F. Kennedy Jr in Berlin

Ein wunderbarer Tag

Fahrrad, Kennedy und ein Schild – Eindrücke von der Berlin-Demo am 29.08.2020

Von Rainer Happel, Gladenbach

Ich durfte am Samstag eine sehr schöne friedliche Demonstration erleben. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und habe um zehn Uhr eine gar nicht so kleine Gruppe von Christen vor dem Bundeskanzleramt angetroffen, welche dort beteten und sangen.

Dann bin ich Richtung Siegessäule gefahren und von dort entlang der Straße des 17. Juni. Es war so schön, lauter friedlichen und freundlichen Menschen zu begegnen. Ein Schild, welches ich mir vor die Brust gehängt hatte fand große Bewunderung und viele wollten (und durften natürlich) mich mit diesem fotografieren …

Zur Demo in Berlin

Wir – Weiterdenken-Marburg – sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgen, die die Grundrechts-Einschränkungen im Kontext der Coronavirus-Epidemie für unverhältnismäßig halten und daher seit Ende April 2020 für die Wiederherstellung aller Grundrechte protestieren. Wir beziehen uns positiv auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, welches wir für eine taugliche Grundlage für ein demokratisches Miteinander halten – wenn es denn eingehalten würde.
Maskenpflicht für Gesunde, Zwangs-Quarantäne aufgrund von Kontakten zu positiv SARS-CoV-2 Getesteten (die noch nicht mal krank sein müssen), Einschränkungen der Versammlungsfreiheit – solche und viele weitere Maßnahmen sind nicht mehr zu rechtfertigen, da ein Kollaps des Gesundheitssystems durch SARS-CoV-2 nicht wissenschaftlich plausibel zu erwarten ist!
Wir fordern daher:
Der Bundestag soll unverzüglich feststellen, dass eine „Epidemische Lage Nationaler Tragweite“ derzeit nicht gegeben ist.
Alle mit der „Epidemische Lage Nationaler Tragweite“ begründeten Grundrechtseinschränkungen sollen sofort zurückgenommen werden.

21.000 im Live-Stream bei Eckert

Wir sind friedlich

Im Live-Stream von Samuel Eckert wurde soeben berichtet, dass Berlins Innensenator Geisel sich in einer Bedrohungslage sieht, und daher heute eine Veranstaltung abgesagt hat. Eckert betont, dass die „Querdenken“-Protestbewegung eine absolut friedliche Bewegung ist, und jegliche Gewalt sowie Aufrufe zu Gewalt ablehnt. Dies ist auch bei Weiterdenken-Marburg eine absolute Selbstverständlichkeit. Wir möchten unseren Protest mit der aktuellen Regierungspolitik zum Ausdruck bringen – in Frieden und Liebe.

Im Live-Stream waren über 21.000 Zuschauer.

Corona-Maßnahmen gefährden Kultur

Es trifft nicht nur Popsänger und Bands, sondern auch Schauspieler, Orchestermusiker, Kabarett, Oper, Ballett und Musical, Circus Familien, Masken- und Bühnenbildner, Ton- und Lichttechniker, Regisseure und alle sonstigen Mitarbeiter. Auch Theaterleitungen und Geschäftsführungen von nicht subventionierten Häusern. Laut der „Frankfurter Theaterallianz“ besteht die Gefahr, dass viele kulturelle Einrichtungen für einen langen Zeitraum nicht mehr arbeiten können und möglicherweise letztendlich ganz verschwinden.

Maskenherstellung in Indien

Demaskierung macht Mut

Ein Ereignis beeindruckte mich zutiefst. Während des Aufmarsches, bei ausgelassener und friedvoller Stimmung, beobachtete ich Berliner Passanten am Straßenrand, während sie das Geschehen interessiert verfolgten. Sie trugen fast ausnahmslos Masken und einige filmten das „Spektakel“. Ich wunderte mich, dass sie auf offener Straße eine Mund-Nasenbedeckung trugen. Da es immer wieder zu kurzen Stopps kam und wir Demonstranten stehen bleiben mussten, nutzten wir die Zeit zum Tanz und zur Kontaktaufnahme mit den Schaulustigen. Ich winkte den Menschen zu und lud sie ein mitzukommen. Als der Aufmarsch sich wieder in Bewegung setzte, schweifte mein Blick nochmals durch die Menge der Passanten und ich stellte fest, dass einige ihren Mundschutz abgenommen hatten. Alleine dafür hat es sich gelohnt, an dieser Demonstration teilzunehmen.