Querdenken? Weiterdenken!

Wir waren von Anfang an immer eine eigenständige Marburger Initiative und sind das auch geblieben. Unser Name „Weiterdenken-Marburg“ entstand Mitte Mai 2020. Unter den Namensvorschlägen waren damals auch „Querdenken-350“ und „Sapere aude Marburg“. Wir haben uns nach ausgiebiger Diskussion für einen eigenständigen Namen entschieden. Da nicht absehbar war, wie sich „Querdenken“ entwickeln würde, wollten wir unsere Autonomie betonen und bewahren und eigene inhaltliche Positionen entwickeln. Aus der gemeinsamen Organisation von Protestveranstaltungen hat sich bei uns aus einer bunten Mischung von Menschen, die sich vorher nicht kannten, eine basisdemokratische Gruppe entwickelt, die sich immer noch stetig inhaltlich weiterentwickelt. Unsere Positionen und Forderungen haben Schnittmengen mit Protestgruppen aus anderen Städten, aber auch Unterschiede.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Mitglieder von Regierungsparteien Hass auf Regierungskritiker schüren, es schon zu mehreren politisch motivierten Gewalttaten gegen Regierungskritiker kam, und „Querdenken“ „im Visier des Verfassungsschutzes“ ist, sollten Journalisten auf populistische Verkürzungen verzichten und sich auf journalistische Sorgfalt besinnen.

Wie Twitter Wahlen manipuliert

Dass die digitale Bücherverbrennung auf Facebook, YouTube und Twitter auch in der Kommunalpolitik ein Thema ist, zeigt der bisher erfolglose Versuch, die Re-Aktivierung unseres Twitter-Accounts zu erwirken. „Eine Zensur findet nicht statt“ heißt es in Grundgesetz Artikel 5. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

Gerade auch durch die aktuelle Corona-Zwangs-Digitalisierung hat sich der öffentliche Diskurs noch stärker ins Internet verlagert, wo ein paar wenige Plattform-Konzerne wie Google (YouTube), Facebook und Twitter eine marktbeherrschende Stellung haben und den „Marktplatz der Meinungen“ kontrollieren.

Wie weit die Zensur auf diesen Plattformen geht, können wir sogar in der Kommunalwahl in Marburg spüren. Unser Twitter-Account @bl_wdmr wurde nach nur einem harmlosen Tweet „suspendiert“.

BÜRGERLISTE WEITERDENKEN fordert sofortige Öffnung und Ende des Lockdown

Die „7-Tage-Inzidenz“ ist laut OP-Bericht vom 1. Februar 2021 auf unter 50 gefallen. Der Grenzwert von 50 stammt aus einer Zeit, wo nur halb so viele Tests wie jetzt durchgeführt wurden. Zudem gilt eine Erkrankung mit weniger als 50 Betroffenen von 100.000 in der EU als „selten“.

Die „Bürgerliste Weiterdenken – WDMR“ fordert daher die sofortige Wiederöffnung von Gastronomie, Sportstätten, Kinos und Theatern. „Unter Einhaltung der Hygienevorschriften könnten so die hohen Schäden der Lockdowns vermindert werden. Die Menschen seien es leid, seit fast einem Jahr von der Politik bevormundet zu werden. Zum Lebensrisiko gehören auch Infektionen, die man v. a. durch Schutz der Risikogruppen verringern kann. Es gab im Jahr 2020 keine deutliche Übersterblichkeit in Deutschland, und es gibt auch derzeit keinen Grund, Angst und Panik zu schüren. Lebensfreude stärkt das Immunsystem.“ so Dr. Frank Michler, der für die „Bürgerliste Weiterdenken“ für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiert.

Aus Worten wurden Taten

Hass und Hetze gegen Regierungskritiker
Seit Beginn der Coronamaßnahmen-Krise im Frühjahr 2020 gibt es Menschen, die die Grundrechtseinschränkungen als unverhältnismäßig ansehen und gegen die immer autoritärer werdende Regierungspolitik protestieren. Sie brachten zahlreiche sachliche Argumente vor: z.B. die Kritik an einer unsachgemäßen Interpretation von Massen-PCR-Test an symptomfreien Menschen und darauf gestützte Freiheitseinschränkungen. Statt wissenschaftliche Gegenargumente ernst zu nehmen, wurde all das als „Schwurbel“ verunglimpft. Statt einen kontroversen politischen und wissenschaftlichen Diskurs zuzulassen, wurde gegen Regierungskritiker gehetzt. Sie wurden als „Covidioten“ und „Corona-Leugner“ diffamiert und ihnen pauschal unterstellt, sie seien rechts, rechtsextrem, antisemitisch und wissenschaftsfeindlich.

Hassreden von Esken, Bozkurt und Kahane
Ein trauriger Höhepunkt waren Hassreden und verbale Entgleisungen aus der Regierungspartei SPD.


Leipzig: Hass schlägt um in Gewalt

In Leipzig entlud sich der in der linksextremen Szene geschürte Hass auf die Gegner der Merkel-Söder-Lauterbach-Politik in gewalttätigen Angriffen gegen friedliche Demonstranten.

Lock Step

Im Jahr 2010 hatte sich die Rockefeller-Foundation mit Szenarien für zukünftige Entwicklungen befasst. Dabei haben die Autoren vier Szenarien ersonnen. Eines davon heißt LOCK STEP.

„Eine Welt mit stringenter Regierungs-Kontrolle von oben nach unten und autoritärer Führung, mit begrenzter Innovation und wachsendem Widerstand aus der Bevölkerung“

Ausgangspunkt für das Szenario ist eine Pandemie einer tödlichen und hoch-ansteckenden Krankheit. Regierungen verhängten autoritäre Maßnahmen wie erzwungene Quarantäne, Grenzschließungen, Maskenpflicht, Körpertemperaturmessungen auf Bahnhöfen. Nach der Pandemie behielten sie die autoritären Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen bei und verschärften sie sogar. Bürger gaben freiwillig ihre Selbstbestimmung und Privatsphäre auf für einen paternalistischen Staat, der ihnen mehr Sicherheit und Stabilität versprach. Entwickelte Länder führten biometrische Identitätsnachweise für alle Bürger ein und etablierten eine strenge Kontrolle von Schlüsselindustrien. Durch ausufernde staatliche Regulierung wurden Unternehmergeist und Innovation gehemmt und die Wissenschaft nach politischen Vorgaben gelenkt.

„Bürgerliste Weiterdenken“ kandidiert zur Kommunalwahl

Aktivistinnen und Aktivisten von „Weiterdenken-Marburg“ treten mit einer neu gegründeten Wählergruppe „Bürgerliste Weiterdenken, WDMR“ zu den Kommunalwahlen am 14.03.2021 an. Der Biologe und Softwareentwickler Dr. Frank Michler kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters. Zu den Beweggründen für diese Kandidatur erklärt er: „Viele der demokratie- und gesellschaftszersetzenden Grundrechtseinschränkungen werden auch auf kommunaler Ebene mit beschlossen und verantwortet: Allgemeinverfügungen, Maskenpflicht, Sperrstunden. Auch bei der Schließung von Sportstätten, Bürgerhäusern, Gastronomie, Friseurgeschäften, Fitness-Studios, Schwimmbädern und kulturellen Einrichtungen haben die Kommunen Einfluss, mit dem sie sich für mehr Freiheit einsetzen könnten. Da wir die Demokratie und die freiheitlich-demokratische Grundordnung erhalten wollen, uns aber von etablierten Parteien nicht repräsentiert fühlen, treten wir selbst zur Kommunalwahl an.“

Arzneimittelbrief zu genetischen Impfstoffen

Arzneimittelbrief: Nebenwirkungen der genetischen Impfungen

Der Arzneimittelbrief vom November 2020 (ABM 2020, 54, 84) klärt über die Risiken und Nebenwirkungen der neuartigen genetischen Impfstoffe auf und ihrer Zulassung in verkürzten Eilverfahren auf.

Bei den jetzt zugelassenen mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer) handelt es sich um eine Technologie, die bisher noch nie für Impfungen an Menschen zugelassen worden ist. Und diese Notfall-Zulassung erfolgte schneller als je zuvor:

„Im Durchschnitt dauert das Testverfahren eines Impfstoffs (Phasen I-III) 8-10 Jahre bevor er zugelassen wird. … Der bisher weltweit am schnellsten zugelassene Impfstoff, der nach der Zulassung nicht vom Markt genommen werden musste, beanspruchte 4 Jahre. Es handelte sich um einen Impfstoff gegen Mumps.“

Pandemie-Planspiele

Weltweit scheint in fast allen Ländern der gleiche Film abzulaufen: Lockdowns, Maskenpflicht, Abstandsregeln, Überflutung der Medien mit offizieller Regierungs-„wahrheit“. Fast alle Regierungen reagieren mit ähnlichen Maßnahmen auf die Zahlen positiver PCR-Tests. Ist diese Gleichschaltung ein Beleg für die Gefährlichkeit des „neuen Coronavirus“ SARS-CoV-2? Denn wenn es nicht so gefährlich wäre, wieso sollten dann alle Regierungen zu den gleichen Schlussfolgerungen kommen?

Der Vortrag von Paul Schreyer über Pandemie-Planspiele der vergangenen 30 Jahre zeigt eine andere Interpretationsmöglichkeit auf: Haben die Kriesen-Übungen wie „Dark Winter“ (2001), „Global Mercury“ (2003), „Atlantic Storm“ (2005), „Clade X“ (2018) und „Event 201“ (2019) dazu beigetragen, das Denken und Handeln von Verantwortlichen weltweit in Regierungen, Militär, Medien und Großkonzernen gleichzuschalten?

Johannes Hartl zu Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien und die Hermeneutik des Wohlwollens

In einem sehenswerten Beitrag des Wiener Psychaters Raphael Bonelli geht es um Verschwörungstheorien, Kriterien des Wahns (nach Karl Jaspers) und die Hermeneutik des Wohlwollens. Hier kommentiert Bonelli einen Vortrag des Theologen Dr. Johannes Hartl.

Bonelli und Hartl stellen fest, dass es einerseits natürlich Verschwörungen gibt. Andererseits gibt es aber auch wahnhafte Ideen von Verschwörungen. Bonelli geht daher auf die Merkmale des Wahns nach Karl Jaspers ein.

Zum Schluss plädieren Bonelli und Hartl für eine Wiederbelebung der Hermeneutik des Wohlwollens.

Corona vs. Test

1000 Tote pro Tag – Killervirus oder Testpandemie?

Am 16.12.2020 titelte die FAZ mit: „Coronavirus in Deutschland : Mehr als 27.000 Neuinfektionen, fast 1000 Tote in 24 Stunden“ und suggeriert dem Leser, dass diese 1000 Menschen von einem derzeit grassierenden Killervirus (SARS-CoV-2) hinweggerafft worden, und diese Menschen ohne die aktuelle „Pandemie“ noch leben würden. Stimmt das? Schon im ersten Satz des Artikels wird die Aussage relativiert die FAZ die Aussage, indem sie klarstellt, dies seien „Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus“. Die Interpretation, was genau für ein Zusammenahng das ist, und was das zu bedeuten hat, bleibt dem Leser überlassen.

Zwei Hypothesen

Wir können zwei konkurrierende Hypothesen zur Interpretation dieser Zahlen aufstellen:

( A ) Die FAZ hat mit ihrer Suggestion Recht, dass täglich 1000 Menschen in Deutschland aufgrund von Corona sterben, die ohne Corona nicht gestorben wären.
( B ) Ohne den SARS-CoV-2 PCR-Test würden wir die Sterbefallzahlen nicht als ungewöhnlich ansehen. Es starben an dem Tag nicht 1000 zusätzlich, sondern sterben täglich es nicht wesentlich mehr Menschen als in anderen Jahren – nur hatten unter den Gestorbenen zuvor 1000 einen positiven PCR-Test.